Windwurf ist besonders ärgerlich, wenn er Schäden an Kulturen und Gattern verursacht. Die Kosten für die Nachbesserung und die Zaunreparatur muss der geschädigte Waldbesitzer in der Regel selbst tragen – und nicht der Baumeigentümer. Foto: it's me/stock.adobe.com

Sturmschäden: Wer haftet?

Ist das Sommergewitter abgezogen, haben umgestürzte Bäume oftmals Garagen, Viehunterstände und Weidezäune zerstört. Schnell stellt sich die Frage: „Wer haftet für den Schaden?“

Windwurfschäden an Gebäuden oder anderen Dingen sind seit dem Orkan Friederike 2018 und den Borkenkäferschäden wieder stärker in den Fokus gerückt. Denn haben geworfene Fichten, Buchen und Co. erst mal Schäden an Nachbars Eigentum verursacht, wird dieser sich bald mit einer Schadenersatzforderung melden. Aber wann sind Waldbesitzer tatsächlich haftbar und was ist „höhere Gewalt“?

Verkehrssicherungspflicht?

Für Laien ist der Fall oft eindeutig: Schäden durch umgestürzte Bäume oder abgebrochene Äste zahlt deren Eigentümer. Doch so einfach ist die Rechtslage nicht, weiß Yuri Kranz, Justiziar bei Wald und Holz NRW. Immer wieder beschäftigt sich der Jurist mit dieser Thematik. Zuerst stellt sich die Frage, ob der Waldbesitzer ver­kehrs­­sicherungspflichtig ist, erklärt der 46-Jährige.

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