Im „Populetum“ im bayerischen Freising zeigt sich eindrucksvoll die Eignung von Pappelhybriden als Vorwaldbaumart. Foto: K. Faust

Pappel als Vorwald

Hybridpappeln wurden bisher vor allem für die Energieholzproduktion ­gezüchtet. Doch auch waldbaulich werden die Pappelkreuzungen immer ­interessanter – und das nicht nur als Baumart für den Vorwald.

Bis vor wenigen Jahren wurden leistungsfähige Hybridpappelsorten verstärkt in Form von Kurzumtriebsplantagen (KUP) auf weniger produktiven Acker- und Grünlandflächen angebaut. Ziel war die Versorgung von Heizkraftwerken mit Hackschnitzeln. Durch hohe Investitionen in Züchtung und Prüfung konnte die Palette geeigneter Pappelhybridsorten deutlich ausgeweitet werden. Derzeit stehen der Praxis etwa 15 empfohlene Sorten zur Verfügung.
Die neuen Hybridsorten sind jedoch wegen ihrer hohen Zuwachsleistungen auch für klassische waldbauliche Zwecke interessant. Da diese Balsampappelhybride auch auf grundwasserfernen, mäßig frischen Standorten erfolgreich wachsen, können sie zur Lösung aktuell anstehender Pro­bleme einen wichtigen Beitrag liefern:
– schnelle Bestockung von Freiflächen/Schadflächen,
– Ersatzbaumart für die durch das Triebsterben flächig ausfallende Esche.

Flächen schnell bestockt

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