„Natur Natur sein lassen“ ist für große Schadflächen wie hier im Arnsberger Wald kein brauchbares Rezept. Das Samenpotenzial der Fichte im Boden ist groß. Der Anflug weiterer Baumarten außer der Birke unwahrscheinlich. Foto: Stratmann

Mit Naturverjüngung zum Ziel?

Saatgut ist Mangelware und darum Pflanzgut perspektivisch ebenso. Naturverjüngung kann diesen Engpass bei der Wiederbewaldung ausgleichen. Doch dabei gibt es viel zu beachten.

Manchem Waldbesitzer erscheint die Möglichkeit verlockend, einfach die Natur walten zu lassen. Heißt: Die Schadflächen natürlich zu verjüngen und damit gleichzeitig viel Aufwand und Geld zu sparen. Schließlich ist forstliches Saatgut wegen geringer Ernten in den vergangenen Jahren ohnehin knapp. Die Baumschulen haben große Probleme, den Pflanzenbedarf der Forstbetriebe nach Menge, Baumart und Sortiment zu bedienen. Das verzögert den Wiederaufbau der Wälder. Ihr dringend benötigter Beitrag zum Klimaschutz bleibt vorerst auf der Strecke. Die Naturverjüngung ist die Lösung des Problems, oder doch nicht?

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