Birkensamen bleiben im Boden bis zu zwölf Jahre keimfähig - gute Voraussetzung für die Wiederbewaldung. Wertholz verspricht das Keimpotential allein aber noch nicht. Die waldbauliche Pflege ist hierfür entscheidend. Foto: Tennhoff

Birke: Unkraut oder Alternative?

Die Suche nach Alternativen für die Wiederbewaldung der Schadflächen läuft auf Hochtouren. Dabei wird die Rolle der Birke oft unterschätzt.

Unmittelbar nach großen Schadereignissen sind die Baumschulen mit der gesteigerten Pflanzennachfrage häufig überfordert. Die Preise für geeignete und standortangepasste Baumarten und Herkünfte steigen enorm. Gleichzeitig schmilzt das Kapital der Waldbesitzer wegen niedriger Holzerlöse wie Schnee in der Sonne. Trotzdem ist eine Wiederaufforstung dringend nötig, um die Kahlflächen wieder zu bestocken. Hier kann die Birke buchstäblich Pionierarbeit leisten – und das kostenlos.

Neuer Wald wie angeflogen

Die Dynamik der Natur sorgt dafür, dass eine „verwüstete“ Waldfläche innerhalb kürzester Zeit durch natürliche Prozesse wiederbesiedelt wird. Häufig samen sich sogenannte Pioniergehölze wie Birke, Vogelbeere, Salweide, Aspe und Erle ohne Zutun des Menschen und somit kostenlos an – eine denkbare Alternative zu einer oft kostenintensiven Anpflanzung?

Wie gesät ist diese etwa drei Monate alte Birken-Naturverjüngung aufgelaufen. (Bildquelle: Tennhoff)

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